Jahreskonzert 2022 mit Liedern von Hoffnung und Aufbruch

Es war nach langer Zeit wieder einmal ein hervorragendes Konzert des Gem. Chores „Eintracht“ Freiburg St.-Georgen in der gut besuchten, nahezu ausverkauften Festhalle, deren Gäste die Vorsitzende Marlies Gerhardt begrüßen konnte. Nach Corona-Unterbrechungen hatte der Chor intensiv geprobt und jetzt zum Jahreskonzert Ende November auch die Chorvereinigung Hochdorf als Gastchor eingeladen. Lange, strapazierende Proben erbrachten letzten Endes ein tolles, wirklich hörenswertes Konzert.Der Themaleitfaden der Lieder kann man unter der Überschrift „Hoffnung und Aufbruch“ zusammenfassen. Der Dirigent, Rainer Hoffmann, betreut beide Chöre und so konnte dieses gemeinsame Konzert in Spitzenqualität zu Gehör gebracht werden.Der Gem. Chor „Eintracht“ begann den Abend mit dem Lied „Heute beginnt der Rest deines Lebens“ von Udo Jürgens mit dem Appell: Betrachte das Ziel heute, jetzt oder nie und nicht irgendwann. Es folgte „A million dreams“, in dem es um viele Träume und Visionen geht, wie es in dieser Welt in Zukunft aussehen könnte. Dieser Publikums-Hit aus dem Musicalfilm The Greatest Showman ist ein inspirierendes Lied über die Verwirklichung der eigenen Träume. Ebenfalls von Udo Jürgens wurde der Song „Ich glaube“ einstudiert, mit dem Inhalt, dass diese Welt groß genug, weit genug, reich genug für uns alle sein müsste. Dieses Leben ist schön genug, bunt genug und Grundgenug sich daran zu erfreuen. „Durch die schweren Zeiten“ von Udo Lindenberg geleitete der Gem. Chor „Eintracht“ das Publikum mit dem Song, in dem ein Mensch davon erzählt, dass es manchmal im Leben nach unten geht, aber es ist nie zu spät wieder durchzustarten. Anschließend zeigte der Weg nach oben mit „Here Comes the sun“, ein Beatles-Song, mit der Botschaft „Der Winter ist vorbei, die Sonne kehrt zurück und alles ist okay“. Die Chorvereinigung Hochdorf begann ihren Auftritt mit „Viva la vida“, in dem es um Glücksgefühle geht, die man manchmal hat, wenn man ein Problem bewältigt hat. „Heal the World“ von Michael Jackson appelliert die Welt zu heilen und sie zu einem besseren Ort für die Kinder und Kindeskinder zu machen. Jackson sagte einmal, dass er sehr stolz sei, es geschrieben zu haben und tatsächlich gelangte das Lied 37 Wochen in die Spitzengruppe der deutschen Charts. „I Wanne Dance with somebody“ ist ein Lied von Whitney Houston mit dem Wunsch nach Liebe und Geborgenheit.

Die einstudierte Liedauswahl für beide Chöre kennzeichnete eindrucksvoll dasaktuelle Gefühlsleben der Menschen. Der Dirigent, Rainer Hoffmann, hatte die beiden Chöre fest im Griff und leitete sicher durch die Lieder.
Chor

Nach der Pause lieferten die beiden Chöre gemeinsam ein stimmgewaltiges Liedprogramm: „Auf das, was da noch kommt“ (Max Giesinger), „Kein schöner Land“ in einer überraschenden Interpretation des bekanntesten deutschen Volkslieds. In diesem Arrangement wurde diese Melodie kunstvoll verwoben mit dem afrikanischen Vokalsatz Sayari Yetu (Unser Planet). Mit „Sana, sananina“, einem Kirchenlied aus Südafrika folgte ein gefühlvoller Vortrag, der die Zuhörer nach Afrika mitnahm. Es folgte der Song „Wunder geschehen“ (Nena), der daran erinnert, dass nach schwierigen Niederlagen das Leben weitergeht. Das vorletzte Lied war dann der bekannte Gospelsong „Oh Happy Day“, der Erlösung von allen schweren Stunden und Beginn einer neuen Zeit und die Zuhörer motivierte, mitzusingen. Mit dem letzten Liedbeitrag „Die perfekte Welle“, ursprünglich interpretiert von der deutschen Popband Juli, gelang beiden Chören ein auf Emotionen basierender Vortrag, bei dem man die Hoffnung im Leben nie aufgeben darf, denn irgendwann kommt der Tag, der alle Probleme lösen kann. Mit Aufstehen, Klatschen und Mitsingen und dem gut gelaunten Dirigenten, Rainer Hoffmann, hielt es keinen mehr auf seinem Platz. Fazit des Chorabends: Beide Chöre boten eine großartige Leistung, man merkte den einzelnen Mitgliedern die Ernsthaftigkeit und den Spaß an den verschiedenen Liedern an. Innerhalb kürzester Zeit haben sich durch die gute Vorarbeit des Dirigenten die Chöre problemlos zusammengefunden. Eine gute Werbung für diejenigen, die immer schon einmal in einer Gemeinschaft singen wollten. Hervorragend auch die Begleitmusiker, am Piano Tim Kornhaß, an der Gitarre Thomas Lang und am Bass Paul Brossmer. Nach der geforderten Zugabe dankten die Gäste mit langem anhaltendem, enthusiastischem Applaus. Beim geselligen Zusammensein klang der Abend dann aus. (Hans-Joachim Apolant)

Februar 2023

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