„Jetzt geht’s richtig los, wir starten durch!“ Interview mit unserem Dirigenten Rainer Hoffmann.

Drigent Rainer Hoffmann und Hans-Joachim Apolant

Rainer Hoffmann ist Dirigent beim Gem. Chor „Eintracht“ St.Georgen.

Er studierte Dirigieren, Jazz, Schulmusik, besuchte verschiedene Meisterkurse,  dirigierte u.a. das Freiburger Barockorchester und das Bach Collegium Stuttgart.
Ich hatte die Gelegenheit, Rainer Hoffmann über die Chorarbeit bei unserem Chor zu befragen:

Seit Anfang 2020 haben Sie die Chorleiterstelle vom Gem. Chor Eintracht in Freiburg St. Georgen übernommen. Wie haben Sie den Beginn Ihrer Tätigkeit mit dem für Sie neuen Chor empfunden?
Ich habe mich sehr gefreut und hatte auch das Empfinden, dass ich herzlich im Chor willkommen war. Ich habe den Chor sehr motiviert übernommen und konnte gleich die Arbeit für ein großes Projekt mit 3 Chören beginnen. Allerdings war dann nach drei Wochen Corona bedingt wieder Schluss.
Corona hat ja 2020/2021 alle Pläne zunichte gemacht. Seit ein paar Wochen starten Sie wieder durch. Was sind Ihre derzeitigen Projekte und Pläne?
Wir arbeiten auf zwei Konzerte im nächsten Jahr hin, einmal die Serenade und ein Jahreskonzert. Im Moment ist es so, dass wir gar nicht in der vollen Besetzung singen. Wir machen derzeit eine Bestandsaufnahme, um dann in die direkte Probenarbeit zu gehen.
Sie leiten auch noch zwei andere Chöre in Hochdorf und Freiamt. Was unterscheidet der Gem. Chor von den anderen beiden?
Das ist eine interessante Frage. Der Chor von St. Georgen ist ja ein Chor, der in den vergangenen Jahren viel Projekte gemacht hat, u.a. Pop-Projekte, aber auch geistige, klassische Stücke oder Opernauszüge. Das merkt man auch am Klang des Chores.
Es gibt aber auch viele Gemeinsamkeiten, so z.B. ein Gospel-Spiritual-Projekt mit allen drei Chören. Das wäre interessant gewesen, weil das in St. Georgen in den letzten Jahren nicht gemacht wurde. Insgesamt liegen alle 3 Chöre mit insgesamt 200 Sängerinnen und Sängern auf einem ähnlichen Leistungsniveau. Und es wäre spannend gewesen, dieses Konzert an 3
Orten jedes Mal mit Band durchzuführen. Leider war das Corona bedingt nicht möglich und musste jetzt auf eine spätere Zeit verschoben werden.Insgesamt ist es dann schon wichtig neue Wege zu gehen, um auch jüngere Menschen anzusprechen. Aufgrund meiner Ausbildung versteife ich mich aber nicht auf ein Repertoire, man muss vielseitig bleiben und von allem etwas bieten.
Wie schaffen Sie es, die Chormitglieder zu einer gewissen Aufmerksamkeit und Disziplin zu bewegen?
Idealerweise sollte die Disziplin zum Anspruch aller werden. Wir haben ein gemeinsames Projekt und Ziel, das im Vordergrund steht, und da muss eben jeder die Aufmerksamkeit und Disziplin aufbringen. Anders ist das nicht möglich. Nur durch Motivation und gute Stimmung kann ich die Sängerinnen und Sänger zum Ziel bringen.
Ihre frische, unkomplizierte Art der Chorarbeit kommt beim Gem. Chor sehr gut an. Was müsste man Ihrer Meinung nach tun, mehr jüngere Erwachsene zum Chorsingen zu bewegen?
Vor dieser Frage stehen alle Chöre, egal ob auf dem Land oder in der Stadt. Meiner Meinung nach, muss man die Leute im Netz offensiv ansprechen, die Homepage ist wichtig, das ist die Visitenkarte eines Vereins. Dann das Liedgut, das so breit gestrickt sein muss, dass es auch unterschiedliche Generationen anspricht. Und als Letztes müssen die Leute spüren und sich angesprochen fühlen, was sie dort erleben, dass sie dazu passen könnten.
Insgesamt muss man immer Kompromisse machen, und darf nicht zu lange an „alten Zöpfen“ festhalten und die ausgeschiedenen Mitglieder rechtzeitig ersetzen. Es darf keinen Zwang zur Änderung geben, dann kommt Unzufriedenheit auf. Nur über Freude kann man bestehen. Jetzt muss man die Weichen stellen, durch Kompromissbereitschaft aller, weil man nicht erwarten kann, dass die, die hinzukommen sollen, die Sache so sehen sollen, wie man sie selber sieht. Es muss ein Entgegenkommen beider Seiten sein, das ist ein zentraler Punkt für einen Chor.
Was sind Ihre Wünsche und Zukunftsvisionen für diesen Chor?
Mein Wunsch ist, dass dieser Chor weiter wächst und zwar nicht nur in der Mitgliederzahl, sondern auch im Leistungsniveau. Alle müssen bereit sein, Schritt für Schritt weiter zu gehen, besonders nach dieser Krise in die Zukunft zu schauen.
Es gibt den bekannten Satz: jeder Mensch kann singen. Sehen Sie das auch so?
Das würde ich auch so sehen, sofern der- oder diejenige nicht gesundheitlich stark eingeschränkt ist. Jeder Mensch kann singen lernen, das ist nur eine Frage des Lernprozesses. Jede neue Sängerin, jeder neue Sänger ist willkommen, man erwartet nur, dass der oder diejenige die Lernprozesse mitgehen will. Jeder kann ohne Vorkenntnisse kommen und kann sich in der Gemeinschaft weiterentwickeln. Es gibt kein Vorsingen, Notenkenntnisse sind nicht notwendig – aber man muss bereit sein, in der Arbeit mitzugehen. Was man wissen muss, lernen wir gemeinsam.
Neben der Arbeit mit Orchestern, Kammerchören und Vokal -Ensemblen haben oder hatten Sie in Trossingen einen Lehrauftrag für Chorgesang inne. Was bedeutet das für den Gem. Chor St. Georgen?
Ich nehme aus der Tätigkeit z.B. das Repertoire mit in diesen Chor, den Anspruch die immer währende Geduld und das Wollen weiterzukommen und sich nicht mit dem zufrieden zu geben, was man schon hat, sondern nach vorn zu gehen.                                                                                                                         Wird es wieder öffentliche Auftritte des Gem. Chores geben? Und wann?
Es wird die Serenade und das Jahreskonzert in 2022 geben, auch mit einem Gastchor. Eventuell auch andere Zwischenauftritte.
Viele erachten eine Stimmbildung für sehr wichtig. Wie arbeiten Sie diesbezüglich mit dem Gem. Chor?
Die Arbeit der Stimmbildung ist sehr wichtig. In Amateurchören wurde dies auch immer mehr zur Normalität. Es ist oft so, dass man eine externe Stimmbildung zum Chor holt, die oft das Einsingen macht oder einzelne Stimmlagen in Gruppen bzw. einzeln macht. Das ist ein Konzept, dass sich sehr bewährt hat und den Chor nach vorn bringt. Wir machen auch
Stimmbildung und Gesangstechnik beim Einsingen, verschieden Stellen während der Probe oder auch an Probenwochenenden.
Wo sehen Sie sich persönlich in 5 Jahren?
Diese Frage kann ich nicht so richtig beantworten. Ich weiß nicht, welche von den Visionen wirklich Realität werden könnten und durch diese Krise ist es für uns Künstler und Musiker sowieso sehr schwer geworden, Vorhersagen zu treffen. Mein Wunsch ist es auf jeden Fall, die Ensembles, die ich leite, weiter zu bringen und auf die nächsten Stufen zu heben.
Darüber hinaus, kann ich noch keine Aussage machen.
(Das Interview führte Hans-Joachim Apolant)

Gem. Chor „Eintracht“macht mobil

So schnell war noch nie eine Jahreshauptversammlung abgearbeitet worden
wie am 14.9.21, ganze 40 Minuten. Dabei gab es eine umfangreiche
Tagesordnung. Im Mittelpunkt stand natürlich die Corona-Pandemie, und es
war eine ganze Liste von abgesagten Aktivitäten, wie Chorproben, Auftritten
und Veranstaltungen.
Der erste Lockdown ab Frühjahr 2020 stoppte das Vereinsleben radikal. Nach
einer kurzen Wiederbelebung der Probenarbeit im Sommer 2020 musste
diese kurz darauf im Herbst wieder eingestellt werden. Erst jetzt ab Sommer
2021 ging es wieder los, unter Einhaltung der Corona-Hygiene-Verordnungen.
Nun finden sich die Sängerinnen und Sänger wieder zu den Proben
zusammen.
Die Mitglieder des Gem. Chores rufen nicht nur die St. Georgener jetzt auf, in
eine Probenstunde zu kommen. Jeder, der Lust und Mut hat, ist herzlich
willkommen. Einfach anrufen für Infos: M. Gerhardt, Tel.0761/441806.
Die Regularien der JHV verliefen ohne Probleme: Kassenprüfer, Schatzmeister
und Vorstand wurden entlastet und die Prüfer einstimmig wiedergewählt. Die
turnusmäßig fälligen Neuwahlen zum Vorstand ergaben die Wiederwahl von:
Marlies Gerhardt (1.Vorsitzende), Rudi Faber (Schatzmeister), Esther Meyer
(1. Schriftführerin), Lisa Eckenfels (2. Schriftführerin), Uschi Faber (Beisitzerin
und Sängerinnenvertreterin), Sonja Läuger (Beisitzerin Frauen), Heinz Leptig,
Günter Müller und Bernhard Fischer (Beisitzer Männer).
Der Blick des Chores geht jetzt nach vorn, neben internen Begegnungen im
Jahr 2021, sind dann für 2022 wieder im Juni bzw. im Frühsommer das
„Serenadenkonzert“ und Ende November das „Adventskonzert“ in
Vorbereitung, so Corona will.(Hans-Joachim Apolant)

Fasnet 2020

Gemischter Chor „Eintracht“ am Fasnet-Umzug in FR-St. Georgen

Erst im Januar entstand die Idee zu einer praktischen Umsetzung des Slogans des Bürgervereins „Für uns für morgen, Stadtbahn St. Georgen“. Hier wollte man nicht nur Plakate tragen, sondern bastelte kurzentschlossen für den Fasnetumzug einen Straßenbahnzug mit zwei Wagen. Unter schneller Anleitung von Egon Vögele und dem geschäftsführenden Vorstand des Vereins gelang es, mit vielen kleinen Details und der Hilfe aller Chormitglieder, einen stark beachteten Beitrag zu dem Umzug zu leisten. Die Wagen wurden geschmückt mit Girlande und Fähnchen, beschriftet, eine gemeinsame Hemdenkreation geschaffen und eigens ein passenden Lied getextet. Alles das in gut drei Wochen – eine Meisterleistung! Und dann ging es am 09.02.20 los und die Zuschauer waren begeistert von der Idee und der Umsetzung. Zur Belohnung der Kreativität durfte der Gem. Chor mit seinem Straßenbahnzug auch beim Rosenmontagszug teilnehmen.


(Hans-Joachim Apolant)

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Der gemischte Chor „Eintracht“ leistet einen beachtenten Beitrag zum Fasnet-Umzug in Freiburg – St. Georgen. Wir bastelten kurzentschlossen einen Straßenbahnzug mit zwei Wagen.

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Musik-Highlights aus 100 Jahren Filmgeschichte

Musik-Highlights aus 100 Jahren Filmgeschichte

Wann: 30. 11. 2019
Wo: Festhalle St. Georgen
Dirigent Gemischter Chor: Joachim Rohrer
Liedgut Gemischter Chor: „Ein Freund, ein guter Freund“ („Die 3 von der Tankstelle“), „Für eine Nacht voller Seligkeit“ („Kora Terry“), „Komm ein bisschen mit nach Italien“ („Bonjour“), „Moon River“ („Frühstück bei Tiffany“), „The Sound of Silence“ („Die Reifeprüfung“), „Stärker als die Zeit“ („Der Pate“), „Don’t cry for me Argentina“ („Evita“), „Dancing Queen“ („Mama Mia“), „A million dreams“ („The Greatest Showmen“)
Liedgut Männerchor: „Pretty Woman“(„Pretty Woman“), „Hallelujah“ („Shrek-der tollküne Held“)
Liedgut Frauenchor: „Time of my life“ („Dirty Dancing“), „I will follow him“ („Sister Act“), „Gabriellas Song“ („Wie im Himmel“)
Liedgut Britta Allies: „My heart will go on“ („Titanic“), „Skyfall“ („Skyfall“), „Let it go“ (“Frozen-Die Eiskönigin“)

Die Bilder aus
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Der Bericht zu
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Der gemischte Chor „Eintracht“ leistet einen beachtenten Beitrag zum Fasnet-Umzug in Freiburg – St. Georgen. Wir bastelten kurzentschlossen einen Straßenbahnzug mit zwei Wagen.

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Siegfried Ehret 60 Jahre aktiver „Eintracht“- Sänger

Siegfried Ehret 60 Jahre aktiver „Eintracht“- Sänger

Am Vortag seines 78. Geburtstages konnte der Jubilar sein 60. Sängerjubiläum feiern. Der Sängerkreis Freiburg ehrte ihn mit einer Ehrungsmatinee im Bürgerhaus Zähringen.

Auch diese Feierlichkeit konnte auf ein kleines Jubiläum zurückblicken, denn die Sängerinnen und Sänger versammelten sich bereits zum 30. Mal, um hier langjährige Akteure der Freiburger Gesangvereine für ihre lange Vereinstreue zu ehren. Sechs Jahrzehnte lang in einer Chorgemeinschaft zu singen, ist heute ein zunehmend selteneres Ereignis und zeigt ein überaus hohes Maß an Treue und Verbundenheit.

Siegfried Ehret trat in seinem 18. Lebensjahr in den Männergesangverein „Eintracht Freiburg- St. Georgen“- und war von1968 bis 1974 Zweiter Schriftführer Mitglied im Vereinsvorstand. Ab 1974 übernahm er das Ehrenamt als 1. Vorstand Männer des „Gemischten Chores Eintracht“. Im Jahre 1987 wurde er als Nachfolger von Gerolf Kniehl zum Präsidenten gewählt.

Siegfried Ehret war maßgeblich bei der Gewinnung einer damals in Frbg.St.Georgen nur sporadisch auftretenden Frauengruppe und diese in den Männerchor der „Eintracht“ zu integrieren beteiligt. So musste er 1982 die Erste Namensänderung des Vereins, in Männer und Gemischter Chor „Eintracht“ vornehmen. Nachdem sich die Frauen verstärkt in Chor und auch im Vorstand einsetzten, war eine zweite Änderung des Vereinsnamens erwünscht. So hatte Siegfried Ehret als Präsident, 2001 wieder die Aufgabe dem Verein einen aussagekräftigen Namen zu geben und dadurch auch eine Satzungsänderung durchzuführen. Der Vereinsname lautet seither: Gemischter Chor „Eintracht“ Freiburg St. Georgen e.V.

Ab 1995 betrieb er mit viel Engagement und Geschick einen Jugendchor aufzubauen und diesen dann 1996 auch aus der Taufe zu heben.

Sein unermüdliches Engagement wurde mit zahlreichen Ehrungen gewürdigt. 1985 Silberne Ehrennadel vom Breisgauer Sängerbund für 25 Jahre aktive Mitgliedschaf;1985 Silberne Vereins-Ehrennadel für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft; 1999 Ehrennadel vom Badischen Sängerbund für 40 jährige aktive Mitgliedschaft; 2000 Goldene Vereins-Ehrennadel für Besondere Verdienste im Verein; 2009 Ehrung durch den Badischen Sängerbund für 50 Kahre aktives Chorsingen..

2013 wurde er für sein verdienstvolles Wirken in St. Georgen zum Ehrenpräsidenten der „Eintracht St. Georgen“ ernannt.

Text und © Bild: Dorfschreiber Uto R. Bonde

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Konzert am 30.11.2019

Konzert am 30.11.2019

Unter diesem Motto findet unser diesjähriges Jahreskonzert am Samstag, den 30.11., um 19.30 Uhr in der St. Georgener Festhalle statt.

Mit einem Probewochenende in der Landesakademie für Musik und Gesang in Ochsenhausen konnten sich die Aktiven und Projektsänger/innen des Gemischten Chores intensiv auf unser Jahreskonzert vorbereiten.

Es singen für Sie die Chöre der „Eintracht“ mit Solisten begleitet durch eine Combo, unter Leitung von Joachim Rohrer. Wir öffnen die Halle bereits um 18.30 Uhr, so haben Sie Gelegenheit vor dem Konzert etwas zu essen und zu trinken.

Karten erhalten Sie wie gewohnt im Vorverkauf ab dem 09.11.2019 bei: Schreibwaren-Remmele, Blumenstraße 36, Weingut Faber, Langgasse 2, bei allen Aktiven, und bei Verfügbarkeit, an der Abendkasse.

Wir freuen uns auf Sie

Die Vorstandschaft

 

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Zu Gast bei uns

Zu Gast bei uns

Ende Juni hatte der Gem. Chor Besuch aus Amerika. Es kamen die German-American-Singers aus Chicago, einem gemischten Chor, der 1946 gegründet wurde und für den Erhalt des deutschen Liedgutes und der deutschen Kultur einsteht sowie die amerikanische Heimat durch Lieder ehrt.

In einem internen Konzert im Pfarrzentrum St. Georg waren ca. 70 amerikanische Sängerinnen und Sänger, teilweise mit Begleitpersonen, im Rahmen ihrer Deutschland-Tournee für 3 Tage in Freiburg, um neben diesem Konzert auch im Freiburger Münster und dem Chortag in der Innenstadt neben klassischen Werken traditionelle deutsche Volkslieder und amerikanische Standardsongs zu präsentieren.
Der mehrtägige Besuch in Freiburg wurde vom Vorstand der „Eintracht“ und der Kontaktperson der German Singers, Klaus Winkler, von langer Hand vorbereitet.
Der Ehrenpräsident der „Eintracht“, Siegfried Ehret, erinnerte in seiner Begrüßungsansprache an die lange freundschaftliche Verbindung beider Chöre, die seit 1988 nie abgerissen ist. Umso schöner ist es nun, dass unter der Leitung der Präsidentin, Susanne Kolb, auch einmal wieder ein Besuch in Deutschland möglich wurde und die Freunde in Freiburg besucht wurden.

Bei hochsommerlichem Wetter versammelten sich dann im Saal und im dekorierten Garten im Pfarrzentrum über 150 Personen, um bei Schäufele und Salaten, Bretzeln, Kuchen und ausreichend Getränken intensive Gespräche zu führen, nachdem zunächst der Gem. Chor „Eintracht“ einige Lieder aus seinem Repertoire und als Vorgeschmack auf das Jahreskonzert im November eine Kostprobe aus dem Thema „Filmmusiken“ vortrug. Danach stand der amerikanische Chor auf der Bühne, der mit einigen musikalischen Darbietungen Herz und Seele der Zuhörer stürmisch eroberte, hier besonders herausragend die Chorversion des „Ave Maria“. Chordirektor Glen Sorgatz und Assistent-Direktor Andrew Kolb sowie David Richards am Flügel hatten den Chor ausdrucksvoll und stimmgewaltig bestens vorbereitet.

Alle Sängerinnen und Sänger aus Chicago hatten überhaupt keine Probleme mit ihren deutschen Kollegen offene Kontaktgespräche zu führen, wie z.B. Chorsängerin Waltraud (Trudi), die bereitwillig und wortintensiv über ihren Chor sowie ihre eigene Geschichte erzählte. Die älteste Teilnehmerin an der Tourneereise sei 85 Jahre alt (Eleonore) und der jüngste 29 (Andrew). Viele der einstigen Deutschen sind vor Jahrzehnten nach Amerika ausgewandert, andere wieder bereits dort geboren. Trudi ist in Österreich-Ungarn geboren, bei Stuttgart aufgewachsen (sie spricht noch richtig schwäbischen Dialekt mit amerikanischem Einschlag) und hat mit viel Humor und Elan dort ihren Mann kennengelernt, wo sie vor ca. 50 Jahren zusammen nach Amerika ausgewandert sind. Ihre Tochter ist dort geboren, hat die deutsche Sprache in der Schule und zuhause gelernt und lebt jetzt in Deutschland. So schließt sich oft ein Kreis.
Viel zu schnell vergingen die Stunden, als die Gäste kurz vor Mitternacht ihre beiden Busse bestiegen, nachdem zuvor beide Chöre gemeinsam das Lied „Als Freunde kamen wir, als Freunde gehen wir“ zum Ausklang sangen. Ganz spontan verabschiedeten im Bus zwei „Solosängerinnen“ die Amerikaner mit dem Lied „Ein schöner Tag“, denen in diesem Moment bei manchem ein kleines Abschiedstränchen hervorlockte.
Der Gem. Chor „Eintracht“ bedankt sich bei dem Gastchor, bei den Aktiven des eigenen Chors, den zahlreichen Helfern in Küche und im Service (Landfrauen unter Leitung von Carola Meier) sowie den Kräften des Auf- und Abbaus und der Deko.

Der Gemischte Chor „Eintracht“ freut sich, alle St. Georgener dann Ende November zu
seinem Jahreskonzert in der Festhalle mit dem neuen Liedprogramm begrüßen zu können.
(Hans-Joachim Apolant)

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Der Bericht zum Weihnachtskonzert 2018

Der Bericht zum Weihnachtskonzert 2018

In vorweihnachtlichem Glanz

In der gut besuchten Festhalle in St. Georgen fand am ersten Dezember-Wochenende das Jahreskonzert des Gemischten Chors „Eintracht“ statt. Die Gäste erwartete ein liebe- und stimmungsvoll dekorierter Saal sowie ein advent-weihnachtliches Konzertprogramm.

Im ersten Teil des Programms trat der Jugendchor St. Georg als Gastchor mit einigen schwungvoll, erfrischend dargebrachten amerikanischen Weihnachtsliedern auf. Diese englisch gesungenen Lieder sind inzwischen als „Evergreens“ bekannt und werden jedes Jahr in den Radio- und Fernsehmedien ausgiebig präsentiert. Der Jugendchor St. Georg unter der Leitung von Teresa Ehret startete mit der Bitte, dass es schneit (let it snow), damit der Weihnachtsmann in die Stadt kommt (Santa Claus is coming to town), um im Winterwunderland (Winter wonderland) die Botschaft zu verkünden: Freuet Euch Ihr Christen (Adeste fideles). Dem Mary’s Boychild, ursprünglich 1956 von Harry Belafonte gesungen, folgte der ruhige, besinnliche Song „Ich sehe einen Stern“ (I see a star). Den Abschluss in diesem Block machte dann das Antikriegslied von John Lennon und Yoko Ono „Happy X-Mas (War is over)“, das im historischen Umfeld des Vietnamkriegs als Protestlied entstanden ist und sich im Laufe der Zeit im angelsächsischen Sprachraum zu einem geradezu klassischen Weihnachtslied entwickelte. Ausgesprochen nett gestaltet waren die Übergänge zu den einzelnen Liedstücken durch die einzelnen Chormitglieder.

Danach präsentierten der Gemischte Chor „Eintracht“ und der Jugendchor St. Georg gemeinsam drei Lieder: ein alpenländisches Adventslied, das fröhliche lateinamerikanische Weihnachtslied „Feliz Navidad“ und das klassische „Stille Nacht“. Begleitet wurde das Ganze am Klavier von der in St. Georgen bekannten Organistin Elisabeth Morgenthaler. Nach einer kurzen Pause, gestärkt vom Imbiss und der Getränkeversorgung, ging es weiter mit der musikalischen Weihnachtsreise um die Welt. Der Dirigent Joachim Rohrer hatte einen ganzen Strauß konzertanter Lieder ausgewählt, den die Chöre in gewohnter Präzision darbrachten. Am Beginn stand das alpenländische Adventslied „Durch die Nacht scheint a Liacht“ vom Frauenchor, gefolgt von dem Stück „Da pacem Domine“, ebenfalls einem Lied vom Frauenchor als Gebet um den irdischen, politisch-sozialen Frieden. Eindrucksvoll gelang das Lied „El Noi de la Mare“ (Das Kind der Mutter), einem traditionellen katalanischen Weihnachtslied. Das in Frankreich zu diesem Anlass interpretierte Adventslied „Les anges dans nos campagnes“ (Engel haben Himmelslieder) ging den Zuhörern durch die Vielstimmigkeit unter die Haut. Sehr anspruchsvoll an den Chor war das „Pavane for a silent Night“ von Maurice Ravel, bestimmt vom Rhythmus der Pavane, ursprünglich einem höfisch, feierlich-langsamen Schreittanz. Es folgten zwei Spirituals: “Deep River“ vom Männerchor und „Go tell it on the mountains“ (Gemischter Chor), die vielen bekannt waren. Das erste ein Song der Verzweifelung und Hoffnung im Sklavenzeitalter und das zweite als afroamerikanisches Lied, das im Text des Refrains Bezug auf die Geburt Jesu nimmt. Mit „Adeste fideles“, jetzt vom großen Chor gesungen, und mit „Hora Jerusalem“, einem israelischen Volkslied, endete der Konzertabend.

Ehrung für Günter Müller

Anlässlich des Jahreskonzerts 2018 des Gemischten Chors „Eintracht“ wurde das Chormitglied Günter Müller für seine 60-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Er erhielt für seine Treue zum Chorgesang vom Badischen Chorverband die goldene Ehrennadel und eine Urkunde. Der Gemischte Chor überreichte ihm ein Präsent und würdigte seine langjährige ehrenamtliche Mitwirkung in den Gremien des Gemischten Chors „Eintracht“, Freiburg St. Georgen. Herzlicher Beifall für die performenden Chöre und deren Repertoire, das zum Teil doch recht niveauvoll war und die Tradition und die Moderne miteinander verbanden. Als krönende Zugabe durften die Zuhörer im Saal mit dem Chor gemeinsam noch die Lieder „Macht hoch die Tür“ und „Zu Bethlehem geboren“ singen – Weihnachten 2018 war angekommen.

Insgesamt war das Konzert aller Beteiligten sehr eindrucksvoll und bot den Besuchern durchaus eine regelrechte Auszeit von den adventlichen Weihnachtsvorbereitungen und dessen Trubel. An dieser Stelle sei dem Leiter und Dirigenten Joachim Rohrer für sein gezieltes Engagement herzlich gedankt. Ebenso Dank an die Leiterin des Jugendchors St. Georg, Teresa Ehret, und der musikalischen Begleitung aller Chorbeiträge durch Elisabeth Morgenthaler und natürlich auch den Sängerinnen und Sängern, die in ihrer Freizeit ein so schönes, anspruchsvolles Hobby haben. Die Mitglieder des Gemischten Chors „Eintracht“ wünschen sich auch mit ihrem Jahreskonzert viele neue „Laiensänger“ für ihre Proben zu gewinnen.

Kontakt über Marlies Gerhardt, Tel. 0761/441806 oder eMail: info@gemischterchor-eintracht.org.

(Hans-Joachim Apolant)

Der Gemischte Chor „Eintracht“ Freiburg – St. Georgen e.V. wünscht allen Mitgliedern, Helfern, Freunden, Familien und allen St. Georgenern ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2019.

Die Bilder vom Weihnachtskonzert 2018
Weihnachtskonzert 2018

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Der Bericht zum Serenadenkonzert 2018

Der Bericht zum Serenadenkonzert 2018

Open-Air-Konzert in romantischer Atmosphäre

Der Gemischte Chor „Eintracht“ Freiburg-St. Georgen lud am letzten Juliwochenende zu einem stimmungsvollen, musikalischen Serenadenkonzert ein. Bei sommerlichen Temperaturen kamen über 350 Gäste in den idyllischen „Hägehof“. Die vielen Helfer hatten in aufwendiger Vorbereitung den Veranstaltungsort liebevoll geschmückt und für ausreichend Speisen und Getränke gesorgt.
Unter der bewährten Leitung von Joachim Rohrer als Dirigent begann der gemischte Chor mit zwei swingenden Liedern (Swinging Intrada und There is Swing in the Air) als Konzert-Opener, bearbeitet von Henry O. Millsby die beliebte „Air“ von G.F. Händel. Es folgte der schwungvoll gesungene Titel „Für eine Nacht voller Seligkeit“ aus den vierziger Jahren. Der Frauenchor präsentierte anschließend mit „Dream a little dream of me“ vom amerikanischen Komponisten Fabian Andre einen Klassiker, der punktgenau in die Abendstimmung passte und der schon vor Jahrzehnten mit Ella Fitzgerald und Louis Armstrong die Herzen rührte. Danach sang der Männerchor eine ganz andere Stilrichtung, nämlich zwei klassische Lieder aus älterem, deutschen Liedgut: „Lasst uns ein Stündlein lustig sein“ von Melchior Frank um 1620 und „Entschuldigung“ von Friedrich Silcher um 1830 mit der Erklärung „warum man in der Schänke“ sitzt.

Der Küferchor Hügelheim eroberte den Hägehof mit einer Palette von Weinliedern und mit sehr heiter gesungenen Geschichten die Zuhörer. Deutlich spürbar war die Freude am Gesang der Chormitglieder unter der temperamentvollen und leidenschaftlichen Leitung von Claudia Mundi. Die Dirigentin, vielen Freiburgern auch als Sopranistin in vielen Rollen bekannt, setzte u.a. auch auf Lachmuskelmassage als Erfolgsrezept: In „Der Hahn von Onkel Giacometo“ ging es mit witzigem Text, auch anschaulich interpretiert, um Liebesfreud und –leid auf dem Hühnerhof; auch das Krähen gelang ausgezeichnet.

Nach der Pause trat dann wieder der Gemischte Chor an und interpretierte Erfolgslieder von Udo Jürgens, die vielen Zuhörern durchaus bekannt waren. Und so sangen und bewegten sich einige Gäste mit zu Songs wie u.a. „Aber bitte mit Sahne“, „Immer wieder geht die Sonne auf“ und „Ich war noch niemals in New York“. Der Männerchor setzte den Zyklus mit den Liedern „Mit 66 Jahren“ und „Liebeskummer lohnt sich nicht“ fort. Zum Abschluss gab es dann noch die beliebten Songs von Jack White „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ und von Andreas Gabalier „Amoi sehn mir uns wieder“. Der ganze Block im zweiten Teil wurde musikalisch hervorragend begleitet von Rainer Hoffmann am Klavier, Philipp Gerhard am Kontrabass und Hendrik Benz am Cajon. Als Zugabe hatte der Dirigent Joachim Rohrer das A-Capella-Stück „Es ist früh spät geworden“ vorbereitet. Begeisterte Zuhörer spendeten reichlich Applaus und so wurde dieses alle zwei Jahre stattfindende Serenadenkonzert im Hägehof für alle Beteiligten ein wunderschöner Erfolg.

Nach der Proben-Sommerpause geht es für den Chor an die Vorbereitung zum adventlichen Jahreskonzert am 1.12.18 in der Festhalle St. Georgen, zu dem wieder neue Sänger und Sängerinnen eingeladen sind mitzusingen. Auch wer sich nicht so richtig traut, wird von der Chorgemeinschaft liebevoll angeleitet (Proben immer dienstags 20 Uhr in der Festhalle St. Georgen, telefonische Infos bei M. Gerhardt Tel.: 0761 / 441806 oder Petra Kraus Tel.: 0761 / 499913).

Hans-Joachim Apolant

Die Bilder vom Serenadenkonzert 2018
Serenadenkonzert 2018

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